Lage der Domäne

Die Domäne Ananda befindet sich in einem kleinen Dorf namens Le Rayol-Canadel-sur-Mer, das zwischen den recht bekannten Badeorten Cavalaire und Le Lavandou direkt an der Küste liegt. Genaugenommen liegt die Domäne weder in Rayol, noch in Canadel, sondern genau dazwischen, lange nach dem Ortsschild "Le Rayol" und kurz vor dem Ortsschild "Canadel", d.h. auf der westlichen Seite.
Das etwa 5000 m² große Grundstück ist ein grünes Schmuckkästchen, das das Meer überschaut. Der wunderschöne wilde Garten mit seiner "Trachycarpus"-Palmenallee lädt ein, sich auf einer Liege niederzulassen, zu meditieren oder sich in ein Buch zu vertiefen.
Das Grundstück liegt nach Süd-Westen (perfekt für den Abendaperitif!) und der Blick eröffnet sich auf das Cap Nègre, die Canadel-Bucht und Pramousquier im Vordergrund, sowie auf das dahintergelegene Bénat-Cap (siehe linkes unteres Foto). Wendet man sich gen Süd-Osten, so erblickt man die fast unberührten grünen (und unverbrannten) Hügel des Massif des Maures.
Und das Nec plus ultra : der Canadel-Strand liegt genau unter uns, nur 8 Minuten zu Fuß entfernt!

Siehe Karte

Die Allee der Ananda-Domäne

Geschichte der Domäne

Das Haupthaus, die Villa Ananda, ist 1952 errichtet worden. Eine Inschrift in einem der Pfeiler des alten Tores bezeugt, dass es zu dieser Zeit "Villa La Balme" hieß. Damals gab es noch eine Hausangestellte, die mit Hilfe einer elektromechanischen Klingeleinrichtung, die in der Küche installiert und mit allen Zimmern des Hauses verbunden war, gerufen wurde. Zu unserem großen Bedauern mussten wir diese historisch beeindruckende Konstruktion während unserer Renovierungsarbeiten entfernen, da erhöhte Elektroschockgefahr bestand…
"Ananda" ist der Name, den unsere Vorbesitzer diesem Ort im Jahre 1976 gegeben haben. Sie sind Künstler französischer Abstammung und hinduistischen Glaubens. Sie haben uns diesen Ort tränenlos überlassen, zumindest schien es uns so. Das mag daran liegen, dass in der hinduistische Philosophie das Festhalten an materiellen Dingen und Orten und auch der vergebliche Versuch, das Leben einfrieren zu wollen, als unglücklich machend angesehen wird. Werden auch wir eines Tages diese Besonnenheit erlangen, wenn es an uns ist, diesen Ort zu verlassen? Heute zweifeln wir daran, aber wer weiss. Es heißt ja, man wird mit dem Alter weiser …
Eines ist sicher, unsere Vorbesitzer praktizierten ihren Glauben mit Überzeugung. Ihr "Gourou", ihr gestlicher Lehrer, kam extra aus Indien, um die Ananda-Domäne zu segnen. Zwei Wochen lang betete er mit ihnen, damit das Gute sich auf dieser Erde entfalten und dieser Ort von Freude und Glückseligkeit erfüllt sein möge. Mancher mag darüber lächeln, aber wir haben doch das Gefühl, dass der Glauben der Menschen, die hier mit und ohne ihren " Gourou " 27 Jahre lang gebetet haben, unauslöschbare Spuren in diesem kleinen Paradies hinterlassen hat.
Villa Ganesh... Diese kleinere Villa und ihr beeindruckender Pool befindet sich im oberen Teil der Domäne. Sie wurde 1978 speziell für den "Gourou" gebaut, der dort seitdem jedes Jahr bis zu seinem Tode einige erholsame Wochen verbracht hat. Ganz in der Nähe dieses Hauses haben wir in der Nische eines Pfeilers eine kleine Statue gefunden, ganz von der Sonne ausgeblichen. Es ist eine Darstellung des Elefantenmannes Ganesh, dessen Aufgabe es ist, das Haus und "seine Reichtümer" zu schützen. Die Statue wurde regelmäßig mit nicht weit von dort gepflückten Blumen geschmückt. Wenn es stimmt, dass es im Leben keine Zufälle, sondern nur Rendezvous gibt, dann hat sein Schicksal das unsere gekreuzt. Und im Zweifelsfalle, warum sollte das Schicksal nicht zum Zuge kommen… ? Auf jeden Fall haben wir beschlossen, dieses Haus "Villa Ganesh" zu nennen. Ganesh thront stolz in seiner Nische und bei Gelegenheit bekommt er von uns eine kleine Blume und ein beiläufiges "Hallo Ganesch, wie geht's ".
Seit wir hier wohnen hat es viele merkwürdige "Zufälle" gegeben, die für uns wie ein Band zwischen diesem Ort und unserem Schicksal sind. Deshalb haben wir den Namen "Ananda" beibehalten und den anderen Häusern Namen der gleichen Kultur gegeben. Die neue Villa, die im Frühling 2005 fertig gestellt wurde, hat den Namen "Villa Sangha" bekommen.

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